Verfasst von: alexstengelin | 18. August 2009

Michaela Schaffrath zieht gegen Gimahhot vor Gericht

Sehr klug! Ich bin im April schon kurz auf den diesjährigen Gimahhot Aprilscherz eingegangen und empfand ihn, wie viele Andere, als guten Marketing-Gag. Nicht so locker sah das die gute Michaela Schaffrath, die Gimahhot aufgrund des Scherzes, der aus einem gefällschten Werbedeal mit der Ex-Gina Wild bestand, zuerst abgemahnt und jetzt auch noch verklagt hat.

Sicher, Frau Schaffrath möchte sich unter allen Umständen von ihrem lüsternen Alter Ego distanzieren. Sie möchte nicht mehr mit dem Pornostar der 90er in Verbindung gebracht werden und strebt ja schon seit geraumer Zeit eine Karriere als seriöse Schauspielerin an. Da sie jetzt auch im öffentlich-rechtlichen „Soap-Hit“ Marienhof für ein paar Folgen schauspielern kann, scheint der Schritt endlich geschafft. Da kommt so ein Aprilscherz nicht gut an.

Aber HEY, wie erbärmlich ist das bitte? Wie uncool, spießig und humorlos kann man sein, jemanden wegen eines Aprilscherzes zu verklagen!? Natürlich will sich Frau Schaffrath von Gina Wild lösen und natürlcih ist es dann blöd, wenn Gimahhot am 1. April das „M“ im Firmennamen durch ein „N“ ersetzt, aber bei jeder Talkshow, bei jedem Interview, bei fast allem, wo der Name Michaela Schaffrath fällt, wird auch „Gina Wild“ erwähnt. Warum? Weil die Gute durch Stefan Raab Ende der 90er zum absoluten deutschen Kultpornostar wurde. Bei TVtotal bekamen sie zum erstenmal nicht nur die Pornogucker sondern auch der Rest Deutschlands zu Gesicht. Seit dem kennt man sie hier! Vorher hätte doch nie jemand zugegeben sie zu kennen. Und wie die Menschen nunmal so sind… sie sind laaaAAAaaangsam! Wenn man also einmal als Pornostar abgespeichert wurde, dann kommt man aus der Ecke des Hirns halt schwer wieder raus. Deshalb wird man immer wieder mit seiner Vergangenheit in Verbindung gebracht und deshalb ist es, meiner Meinung nach, auch lächerlich, wenn man ein StartUp aufgrund einer Anspielung auf seine Vergangenheit abmahnt und verklagt!

Natürlich „darf“ das Unternehmen nicht so tun als würde Michaela Schaffrath für es Werbung machen und schon gar nicht mit der ungeliebten Pornovergangenheit! Aber am ersten April, mit einer Fotomontage, die jeder Hirsch als solche erkennt, sollte man darüber lachen und dem Gimahhot-Team lieber ein paar Michaela Schaffrath Mergendise Artikel zum verlosen schicken, damit in Zukunft alle blicken, dass man nicht mehr Gina Wild ist! Hier hat man eine Chance verpasst sich cool und sympathisch zu zeigen!

Das schreiben andere:

meedia.de: Michaela Schaffrath verklagt Gimahhot

promi.skins.be: Michaela Schaffrath will 40.000 Euro für Gina Wild-Aprilscherz

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